Programm

Auch in diesem Jahr wird wieder ein umfangreiches Programm von den ehrenamtlichen Mitstreitern des Vereins angeboten. In den örtlichen Medien wird rechtzeitig darüber informiert.

 

Bild- und Fotodokumentation zur historischen Saarschifffahrt

Friedrich Lück übergibt Sammlung an Gersweiler Heimatmuseum

 

Am 19.12.2009 überreicht Friedrich Lück, Partikulierschiffer im Ruhestand und Ehrenmitglied des Verbandes der Saarschiffer „Unitas“, dem Heimatkundlichen Verein Gersweiler-Ottenhausen seine umfangreiche Bild-, Foto- und Quellensammlung zur geschichtlichen Entwicklung der Saarschifffahrt. Die Veranstaltung im ehemaligen Gersweiler Rathaus beginnt um 16.00 Uhr.

 

Die Sammlung Lück wurde seit 2003 aufgebaut und setzt sich aus über 400 Bildern sowie Quellenabschriften zusammen. Das inhaltliche Spektrum reicht von der Flößerei am Oberlauf der Saar über die mittelalterliche Handelsschifffahrt bis hin zu den Steinkohle-, Erz- und Stahltransporten im Zeitalter der Industrialisierung. Im Mittelpunkt stehen die Penischen als typische Saarschiffe und der Alltag der Schifferfamilien.

 

Im Rahmen der Übergabe wird Friedrich Lück über die Entstehung seiner Sammlung berichten, die er bei der konzeptionellen Vorbereitung von Ausstellungen und Büchern angelegt hat. Herbert Primm, 1. Vorsitzender des Verbandes der Saarschiffer, referiert über die Entwicklung der Saarschifffahrt seit 1945.

 

Alle Freunde der Saarschifffahrt und Regionalgeschichte sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen!

 

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Zweiter Kulturnachmittag in Saarbrücken-Gersweiler

Gitarrenkonzert mit Gangolf Hontheim - Klaus Klein liest aus den Carmina Burana

Am Sonntag, dem 08.11.2009, bot der Heimatkundliche Verein Gersweiler-Ottenhausen einen weiteren Kulturnachmittag in seinen Vereins- und Museumsräumen an.

Die Veranstaltung im Alten Gersweiler Rathaus begann mit einem musikalischen Leckerbissen: Gangolf Hontheim aus Lebach-Falscheid hat in einem einstündigen Konzert auf seiner Gitarre einen Streifzug quer durch die Jahrhunderte und Musikkulturen unternommen. Das Repertoire reichte vom Spätmittelalter über die Renaissance, den Barock und die Klassik bis hin zur impressionistischen Musik der Jahrhundertwende und der Gegenwart. Auch die keltische Kultur fand Berücksichtigung. Die Stücke führten zu den galanten europäischen Fürstenhöfen, auf die schottischen Hochebenen sowie nach Spanien und Südamerika. Gangolf Hontheim hat seine weiterführende Ausbildung im spanischen Kulturkreis um den berühmten Altmeister Andres Segovia begonnen und ist seit Jahren regelmäßiger Teilnehmer an internationalen Meisterkursen bei den bedeutendsten Gitarristen der Gegenwart.

 

Zwischen den musikalischen Darbietungen las Vereinsmitglied Dr. Klaus Klein aus den „Carmina Burana“, den „Liedern aus Benediktbeuern“. Die im 11. bis 13. Jahrhundert entstandene Sammlung enthält 254 mittellateinische, mittelhochdeutsche, altfranzösische und provenzalische Texte. Den Schwerpunkt bilden dabei Liebes-, Trink- und Spielerlieder, aber auch Moral- und Spottgesänge. Einzelne Lieder lassen sich namhaften Autoren zuordnen, wie etwa dem Franzosen Walther von Châtillon (†1201), dem Bretonen Petrus von Blois (†1203) oder den deutschen Minnesängern Heinrich von Morungen (†1222) und Walther von der Vogelweide (†1228). Vielen wird die Fassung der Carmina Burana des Münchner Komponisten Carl Orff bekannt sein, der 1937 24 Texte aus der mittelalterlichen Handschrift als szenische Kantate neu vertonte.

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Tour zur Porzellankunst nach Wallerfangen

 

 

 

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